Nachrichtensplitter

Wieder mehr Flüchtlinge

aus dem Kongo!

In der vergangenen Woche (12.2.) sind nach Angaben von Emmanuel Maganga, Regional Commissioner der Kigoma Region in Westtansania, über zweitausend Menschen aus der Demokratischen Republik Kongo mit Booten über den Tanganjikasee nach Tansania geflüchtet, um in Kigoma politisches Asyl zu beantragen. Nach Prüfung ihres Asylantrags werden sie in das Flüchtlingslager Nyarugusu geschickt, in dem mehrere Hilfsorganisationen und die UN-Flüchtlingsagentur tätig sind.

Lebenserwartung in Tansania steigt auf 66,7 Jahre

 

Nach UN-Angaben wird die durchschnittliche Lebenserwartung in Tansania von 64,9 Jahre (2015) auf 66,7 Jahre (2020) steigen. Anfang der 1960er Jahre lag die Lebenserwartung noch bei 45,3 Jahren. Die Bevölkerung wuchs von 2010 mit 46,1 Mio auf 2016 mit 55,6 Mio Einwohner.

Tansania weist ein Bevölkerungswachstum von etwa 2,8 % auf. Die zusammengefasste Fruchtbarkeitsziffer liegt bei 4,8 Kindern pro Frau und ist damit leicht rückläufig.

Schule soll umsonst sein!

 

Staatspräsident John Magufuli hat am vergangenen Mittwoch das Schulministerium besucht und bei dieser Gelegenheit allen staatlichen Grund- und Sekundarschulen ab sofort verboten, finanzielle Umlagen von Eltern, Vormündern oder Verwandten von Schülern zu erheben.

Scharfe Kritik der Kath.Kirche an die Beschränkung der demokratischen Rechte

In einem im Februar veröffentlichten Hirtenbrief hat die Katholische Bischofskonferenz scharfe Kritik an der Regierung geübt. Sie beklagt die Verletzung demokratischer Prinzipien und der Meinungsfreiheit und spricht von einem Gefährdung der nationalen Einheit des Landes. Konkret benannt werden das Verbot politischer Parteiaktivitäten wie öffentliche Versammlungen, Demonstrationen oder Diskussionsveranstaltungen bis zu den nächsten Parlamentswahlen. Kritisiert wird auch die Einschränkung der Pressefreiheit.

Der Kirche war in den vergangenen Monaten von der Opposition vorgeworfen worden, zur aktuellen Situation im Land zu schweigen.