Nachrichtensplitter

Neues Gebäude in Bugamba.

Die Gesundheitsstation in Bugamba erhält ein weiteres Gebäude. Gideon Kibambai teilt mit, dass endlich das lange geplante Projekt eines Bettenhauses verwirklicht wird. In das neue Gebäude wird das Labor mit zwei Räumen umziehen und dadurch auch ermöglicht, dass die Patienten in einem separaten Raum ihre Proben für Untersuchungen abgeben können. Auch das Untersuchungszimmer von Gideon wird dorthin ausgelagert. Dafür werden die bestehenden Räumlichkeiten zu Patientenzimmer und Behandlungsräumen umfunktioniert. Somit erhält auch Bugamba die Gelegenheit 12 Patienten für mindestens drei Tage aufzunehmen.

Konfirmierte 2018 in Lammersdorf

 

Gemeinsam lernen und feiern, diskutieren und lachen, sich in der großen weltweiten Gemeinschaft von Christinnen und Christen zu Hause fühlen. Das sind Ziele unseres Konfirmandenunterrichtes. Dabei wählt der jeweilige Jahrgang jedes Jahr ein Projekt aus, das besonders unterstützenswert erscheint. In Kirchen, denen es finanziell nicht so gut geht wie unserer Evangelischen Kirche im Rheinland.

Dieses Jahr ging es um die Sicherstellung der Versorgung mit Medikamenten in der Gesundheitsstation Bugamba in Tansania, auch kreiskirchliches Entwicklungsprojekt unseres Kirchenkreises. Das Jahresbudget für Medikamente liegt bei etwa 3.700,- €, was so auch von den Jugendlichen fröhlich und offensiv verkündet wurde. Umso schöner, dass die dies-jährige Summe sogar noch etwas höher war: insgesamt sind bei Kollekten und Spenden bisher 3.963,86 € zusammen gekommmen, und dies, obwohl Einige noch nicht überwiesen haben. Das Geld wird in den nächsten Wochen nach Bugamba überwiesen.

 

Herzlichen Dank allen Beteiligten für dieses tolle Ergebnis! Gott segne Gebende und Empfangende.

Verstörende Informationen durch den Präsidenten Magufuli

 

So forderte der Präsident des ostafrikanischen Landes Tansania, seine Landsleute auf, nicht mehr zu verhüten. Familienplanung sei etwas für Faulpelze, sagte er.Die Bemerkungen fielen im ländlichen Mearu-Distrikt im Osten des Landes, in Anwesenheit von Jacqueline Mahon, der Repräsentantin des Uno-Bevölkerungsfonds, der seit Jahren eine Politik der Familienplanung verfolgt. Er habe in Europa die Folgen der Geburtenkontrolle gesehen, sagte Magufuli. «In einigen Ländern kämpfen sie mit Bevölkerungsschwund und Arbeitskräftemangel.Minister seiner Regierung sind empört über seine Aussagen »Nicht nur, dass wir weiterhin an der Familienplanung festhalten müssen damit die Bevölkerungsexplosion aufgehalten wird, es kommt noch hinzu, dass Tansania zu den Ländern mit den höchsten HIV-Raten gehört. Präservative schützen bekanntlich sowohl vor einer HIV-Infektion wie auch vor Schwangerschaft. Genau wegen der verhütenden Funktion sind viele Afrikaner gegen den Kondomgebrauch. Mit Magufuli haben sie nun Aufwind.

 

Die Waldhofschule Templin hat wieder einen Spendenlauf organisiert. 
Zwei Stunden lang herrscht eine tolle Stimmung. Mit dem Start um 9:30 Uhr machen sich über 250 Schüler und Schülerinnen auf den 500 Meter Rundlauf, um viele Runden zu schaffen. Mit der  Hälfte des Erlöses wird die Partnerschule in Bugamba unterstützt. Das sind immerhin 1570.-€.

Dort soll eine Lehrkraft für den Gesundheitsunterricht angestellt werden, um damit die Gesundheitsbildung in der Region zu stärken. Seit vier Jahren setzt sich die Waldhofschule Templin für die Grundschule in dem abgelegenen Dorf Bugamba am Tanganyika-See ein. Kontakte über den Schulsozialarbeiter Hr.Kerner haben diesen Brückenschlag nach Afrika möglich gemacht.
Hätte man manchen Schülern gesagt, sie würden beim Spendenlauf  15 Kilometer laufen, wäre eine abfällige Handbewegung sicher gewesen. Doch hat sich schon schnell eine gute Stimmung eingestellt. Mit der Tansanischen Flagge in der Hand rannten Kinder eine Runde nach der anderen. Eltern, Omas und Opas haben sich bei ihren Kindern als Sponsoren verpflichtet. Manch einer hatte für eine gelaufene Runde zehn Cent zugesagt bekommen und einige hatten großzügige Sponsoren, die für jede gelaufene Runde einen Euro versprachen. Schüler, die keinen Sponsor bereit hatten, wurden teilweise von ihren Lehrern gesponsert. Am Ende hatte jeder Schüler einen Sponsor.
Auf einer Stelltafel wurden die gelaufenen Gesamtkilometer aufgeschrieben und trieben die Schüler noch weiter an. Würden sie die 2500 km-Marke schaffen? Erfrischungen, Kuchen und Musik machten die Volksfeststimmung perfekt. Am Ende erreichten die Schüler 2715 Kilometer Laufleistung. Das ist ein Drittel des Weges nach Afrika zur Partnerschule Bugamba.
Drei Schüler liefen mehr als einen Halbmarathon. Ein Schüler schaffte 25 Kilometer. Wie viel Geld nun in den Spendentopf gelandet ist, wird sich erst anfang Juli herausstellen, wenn alle Sponsoren ihre Zusagen eingelöst haben. Eine 3.Klasse hat schon zusammengezählt; sie erreichten 400 €. Dieser Sponsorenlauf hat großen Spaß gemacht und war ein voller Erfolg. Zwei Fotos vom Spendenlauf wurden per Whattsapp auch schon an die Partnerschule nach Bugamba geschickt. So wird persönlicher Einsatz zum Projekt. Danke.